Archive for Dezember, 2009

Psychosomatische Kliniken: Verdachtsdiagnose für Phobischen Schwankschwindel (Teil 2)

5. Konsens ist wohl, dass organisch traumatisch bedingte Beschwerden sofort oder spätestens Stunden bis wenige Tage nach Trauma auftreten, aber nicht zwei oder drei Monate später. 6. Nach einer älteren Statistik ist phobischer Schwankschwindel die zweithäufigste Schwindelform, und wenn man andere psychogene Schwindelformen hinzu nimmt die häufigste mit rund 20 % der Schwindelpatienten. Diffrentialdiagnostisch in [...]

Psychosomatische Kliniken: Verdachtsdiagnose für Phobischen Schwankschwindel (Teil1)

1. Einige Teile der Beschreibung sind unphysiologisch – erst nach vorn rechts und dann nach hinten links zu fallen passt zu keinem bisher bekannten neuronalen System. 2. Viele Teile entsprechen den Beschreibungen von Menschen, bei denen diese Diagnose gestellt wird – wie etwa das Fluktuieren und Abklingen über Stunden. Die meisten somatisch bedingten Schwindelformen sind [...]

Psychosomatische Kliniken: Fallbeispiel Phobischer Schwankschwindel

Ein Patient, 53 Jahre, befindet sich seit Januar 2007 in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung. Er gab zu Beginn der Therapie an, seit ungefähr drei Jahren unter wiederkehrenden Magenschmerzen, Schluckstörungen und massiven Schlafstörungen zu leiden. Nach ärztlicher Abklärung sei eine Magenschleimhautentzündung diagnostiziert worden, für die Schlaf- und Schluckstörungen sei keine organische Ursache gefunden worden. Die ambulante Therapie [...]

Psychosomatische Kliniken: Therapeuten sind häufig ratlos

Viele Therapeuten sind anlässlich einiger aktueller Fälle wieder einmal ziemlich ratlos. Einerseits möchten sie sich nicht der Meinung mancher Personen anschließen, die solche Problemkonstellationen auf den vereinfachenden Nenner “der drückt doch bloß auf Rente” bringen. Andererseits haben sie doch den Eindruck, dass dies alles etwas “Demonstratives” hat – mit welchem Ziel auch immer. Was allerdings [...]

Psychosomatische Kliniken: Neuropsychologische Störungen und ihre Rehabilitation

Teilweise bekommen Patienten nach langen Leidensgeschichten (Arbeitsunfälle, Überfälle, versch. Klinikaufenthalte, auch psychosomatische Kliniken) als “Priorität 1: Neuropsychologie” (Testung, Gespräche zur Krankheitsverarbeitung, Übungsgruppe, Computertraining) zugewiesen.Eine Beteiligung des ZNS ist in manchen Fällen aber nicht einmal sicher. An eine regelrechte Durchführung von Tests ist aufgrund der “Leidensbilder” überhaupt nicht zu denken (es kommt auch nichts dabei heraus, außer “weit unterdurchschnittliche Leistungen”). [...]